Politik forciert den Ausbau der Windkraft weiter

Nun liegt der zweite Entwurf 2016 zum “Sachlichen Teilplan erneuerbare Energien” für Südhessen vor. Insgesamt wurden aufgrund der gestellten Eingaben nochmals circa 1.000 Hektar Windvorrangfläche neu verteilt.
Die gute Nachricht ist, dass offensichtlich dort wo geschlossener Widerstand von der Bevölkerung und der Kommunalpolitik signalisiert wurde, die Flächen in den jeweiligen Gemeindegebieten deutlich reduziert wurden. So sind z.B. im aktuellen Entwurf 2016 keine Windvorrangflächen in den Gemeindegebieten Münzenberg und Rockenberg mehr vorgesehen.

WVF10501-001-640

Rote Umrandung zeigt die Planung vom Vorentwurf 2013 der Windvorrangfläche 10.500

Dies ist wahrscheinlich den ansässigen Bürgerinitiativen, Vereinen und Gemeindeparlamenten geschuldet, die eine ganz klar ablehnende Haltung eingenommen und diese auch konsequent nach außen vertreten haben. Daher an alle ehrenamtlichen Mitstreiter/innen und die jeweiligen Kommunalpolitiker/innen ein herzliches Dankeschön!

Fazit: Ein begründeter und konsequent organisierter Widerstand zahlt sich aus !!!

Die schlechte Nachricht hingegen ist, dass es Eingaben von Gemeinden gab die moniert haben, dass sie nicht am “Erfolg der industriellen Windkraft” partizipieren können da keine Flächen in ihren Gemeindegebieten ausgewiesen wurden.
Somit ist der Regionalverband zwar auf die unterschiedlichen Signale eingegangen, hat aber leider alle derzeit vorliegenden begründeten Argumente gegen den Weiterausbau der industriellen Windkraft komplett außer Acht gelassen

Weitere Links zu den wahren Hintergründen:

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